Das Geheimnis einer perfekten Lösung liegt in dem tiefgreifenden Verständnis, was Menschen brauchen. Das versuchen wir mit unserem Lehrplan umzusetzen.

Hast du dich jemals gewundert, warum Menschen so gut auf eine Lösung reagieren, obwohl es objektiv gesehen nicht die beste auf dem Markt ist? Nun gut, es mag nicht die beste Lösung der Welt sein, aber es ist genau das, wonach sich die Menschen gesehnt haben. Und eine noch interessantere Frage: Wie kommt man auf eine solche Idee? Wie biete ich Lösungen an, die Menschen auch lieben werden?

 

Indem man lernt Probleme effizient zu lösen.

 ben white 124388 unsplash - Design Thinking: wie die nächste Generation von Steve Jobs großgezogen werden kann

Der Prozess des Design Thinking mag nicht besonders eindeutig klingen, jedoch ist er ziemlich simpel: ein lösungsbasierter, menschenorientierter Ansatz, um Probleme zu lösen, besonders diese, die einem nicht vertraut sind. Es fragt sich – was wollen Menschen, was brauchen sie? Wie können wir uns ihren Ansprüchen annähern? Trotz des Namens gilt diese Methode nicht nur für Designer und Künstler, sondern für jeden – sei es ein Ingenieur, Geschäftsmann, Stratege oder nicht berufstätiges Elternteil. 

 

Wir (und viele andere) glauben, dass dies bereits im jungen Alter vermittelt werden sollte, da es viele Vorteile bringt. Deshalb ist es auch ein bedeutsamer Teil unseres Lehrplans. Außer Kindern zu lehren, welche die beste Lösung für ein bestehendes Problem ist, bringt es ihnen auch bei sich durchzusetzen. Bevor eine Schwierigkeit vermieden wird, gehen sie das Problem eher zielstrebig an. Anstelle von impulsiven Reaktionen, wird ihnen gezeigt, ihre Entscheidungen einzuschätzen und zu reflektieren, bevor sie handeln. Folgendermaßen bereitet sie diese Methode für komplexe Situationen und Herausforderungen im Leben vor, indem sie daran erinnert werden hartnäckig zu bleiben bis sie ihr Ziel erreicht haben.

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Hier sind unsere 8 Schritte des Design Thinking Prozesses:

 

  1. Ein Problem identifizieren: Was ist das Problem oder die Idee?

Bevor eine Lektion beginnt, fragen wir uns: Warum brauchen wir das Projekt Robo? Was ist das Problem, das wir versuchen zu lösen? Umrahme es, sprich es laut aus, verstehe es. Innerhalb des Design Thinking hilft uns dieser Schritt das Problem zu verstehen, das wir aus verschiedenen Blickwinkeln versuchen zu lösen. Es umfasst das Sprechen mit Menschen, das Beobachten von Situationen oder das Eintauchen in die Umgebung, die man versucht zu verstehen. Schließlich sollte man am Ende ein komplexes Verständnis der Situation und den Umständen erlangen. Was genau wollen Menschen? Warum?

 

  1. Lösungen sammeln 

Als nächstes analysierst du das, was du gerade beobachtet und überlegst dir mögliche Lösungsansätze. Diese müssen noch nicht ausgereift oder gut sein, denn wir bewerten sie noch nicht.

 

  1. Auswerten und auswählen: Was würde passieren, wenn…?

Was spricht für und gegen jede einzelne Methode? Entscheide dich für die geeignetste Methode.

 

  1. Entwerfen und planen: Was werde ich benötigen?

Sobald du eine Idee für eine Lösung hast, musst du herausfinden was du dafür benötigst, um es zu testen. Es ist am besten, wenn du einige mögliche Lösungen parat hast, um ihre Effektivität vergleichen zu können.

 

  1. An einer Lösung arbeiten: Erstelle und programmiere, teste, wiederhole!

Sobald du eine bevorzugte Methode zur Lösung hast, testest du es mit deinem Produkt, mehrmals. Oft wird es beim ersten Versuch nicht erfolgreich sein. Das ist in Ordnung! Es ist wichtig, dass man nicht die Motivation verliert. Nicht jedes Problem ist einfach zu lösen.

 

  1. Finalisieren: Ist alles fertig?

Sobald wir die ideale Lösung haben, müssen wir überlegen, ob wir es präsentieren können. Ist alles eingestellt?

 

  1. Die Lösung vorstellen

Zeige deine Lösung. Frage nach Feedback. Es ist für deine Reflektion und zukünftigen Verbesserungen sehr bedeutsam.

 

  1. Auswerten: Wie war es?

Reflektiere, was und was nicht funktioniert hat und was du das nächste Mal besser machen könntest.

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Mit dieser Methode suchen wir nicht nur nach guten Lösungen, sondern auch nach denen, die wertgeschätzt werden. Funktionalität und Vorzüge. Wer weiß, ob die Kinder, die wir heute unterrichten, später einmal inspiriert sind großartige Lösungen und Produkte zu entwickeln, die Millionen von Menschen eifrig verwenden werden. Alles was sie benötigen ist ein guter Werkzeugkasten, um Probleme zu lösen.

Wenn dieses Konzept dein Interesse geweckt hat, informiere dich über unseren Lehrplan, der unterschiedliche Wege zur praktischen Umsetzung des Design Thinking Prozesses anbietet.