Die Pädagogik, die das Lernen durch Erfahrung betont, ist das führende Prinzip unserer interaktiven Lehrstunden. Finde heraus warum.

Durch Erfahrung Lernen

Laut der konstruktivistischen Theorie erstellen Menschen ihr Verständnis der Welt durch das Sammeln von Erfahrungen und das Reflektieren dieser. Alles Neue, das wir dann erleben, wird auf bereits existierenden Konstrukten interpretiert. Daher müssen wir, um zu lernen, stetig erkunden, hinterfragen und auswerten.

 

Diese Theorie hat seitdem den Weg in das Klassenzimmer gefunden. Normalerweise bedeutet es, dass die Schüler aktiv entdecken, experimentieren und darüber sprechen, was sie lernen. Dies entspricht genau dem, was in Unterrichtsstunden mit Robo geschieht. Die Lehrer lassen den Kindern die Zeit den Roboterbausatz zu erforschen und sich damit vertraut zu machen, bevor sie beginnen Aufgaben zu lösen. Die Kinder haben dabei durchgehend die Freiheit, eine Lösung auf eigenem Weg zu finden. Am Ende können sie sich schließlich selbst reflektieren, wie sie vorgegangen sind und was man beim nächsten Mal anders machen könnte.

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Lernen durch Kreieren

Konstruktivismus führte vermutlich zum Konstruktionismus. Diese Lerntheorie schlägt vor, dass wir mentale Modelle bzw. Schemata errichten können, um die Welt um uns herum zu verstehen. Es hebt das projektbasierte Lernen und das Kreieren von greifbaren, realistischen Objekten (wie Robo!) hervor. Dies ist mit dem problembasierten, als auch erfahrungsbasierten Lernen verknüpft, welche beide in unseren vorherigen Blogposts behandelt wurden und sich stark auf unseren Lehrplan beziehen.

 

Konstruktionismus ist eine Alternative zu trockenen Unterrichtseinheiten, die wir alle aus unserer Schulzeit kennen. Diese Theorie ermutigt zum Experimentieren, wie z.B. das Lösen eines unbekannten Problems durch bereits verfügbares Wissen, oder die Arbeit mit fühlbaren Gegenständen anstatt nur in abstrakten Begriffen zu denken. Dies entspricht genau den Strukturen der Lehreinheiten von Robo Wunderkind – die in vorherigen Klassen erlernten Fähigkeiten werden mit Neuen vereint, schrittweise auf bereits existierenden Erfahrungen aufgebaut.

 

Allgemein treibt Robo Wunderkind (behutsam, keine Sorge) das Vorstellungsvermögen der Kinder voran, indem es sie ungewohnte Probleme mit modernen Werkzeugen lösen lässt. Außerdem sind sie sich immer darüber bewusst, welchen Zweck ihre Arbeit hat – daher die erzählerische Weise unseres Lehrplans, die ausschlaggebend für den Erfolg ist.

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Kurzum, Robo Wunderkind glaubt daran, dass Bildung ein spannender und ansprechender Prozess sein kann, und sowohl Konstruktivismus, als auch Konstruktionismus stimmen dem überein. Korrekt durchgeführt, verändert es unser Denken zum Besseren und lässt uns neue Horizonte erforschen. Da dieser Lernprozess spiralförmig funktioniert, bleibt Erlerntes in Form von mentalen Konstrukten bestehen, wenn sie wieder etwas Neues lernen. In der Tat eine wahre Investition!

 

Besuche nächste Woche unseren Blog, um mehr Informationen über unseren Lehrplan und was ihn so besonders macht zu erfahren. Du kannst dir auch hier unser Lehrmaterial anschauen.